Die Welt der Eisbären

  • Einführung

    Der Eisbär (Ursus maritimus, auch Polarbär genannt) ist eine Raubtierart aus der Familie der Bären (Ursidae). Er bewohnt die nördlichen Polarregionen und ist eng mit dem Braunbären verwandt. Er ist vor dem Kamtschatkabären und dem Kodiakbären das grösste an Land lebende Raubtier der Erde.

  • Wissenschaftliche Klassifikation

    A. Ordnung – Carnivora

    1. Die wissenschaftliche Ordnung Carnivora (Karnivore) schliesst Bären, Hunde, Katzen, Waschbären, Otter, Wiesel und ihre Verwandten mit ein. Alle typischen fleischfressenden Tiere haben gut entwickelte Krallen und ein paar spezialisierte Backenzähne entwickelt, um harte Nahrungsmittel zu schneiden.

    B. Familie – Ursidae

    1. Alle Bären gehören der Familie Ursidae an. Sie werden in drei Unterfamilien eingeteilt, in Ursinae (Schwarzbären, Braunbären, Eisbären, Faultiere und Malaienbären (Sonnenbären)), in Tremarctinae (Brillenbären) und in Ailuropodinae (riesige Pandas) .

    C. Gattung, Art – Ursus maritimus

    1. Es gibt fünf weitere Arten in der Gattung Ursus: Braunbären, amerikanische Schwarzbären, asiatische Schwarzbären, Malaienbären (Sonnenbären) und Faultiere. Die verschiedenen Arten können durch Grösse, Körperbau, Färbung und Lebensraum unterschieden werden.
    2. Ursus Maritimus ist der lateinische Ausdruck für “Seebär”.
    Polar bear in the water

    D. Fossile Aufzeichnungen

    1. Das älteste bekannte Eisbären-Fossil ist weniger als 100’000 Jahre alt. Eisbären entwickelten sich vermutlich während der Pleistozän Ära aus einem Braunbärenstamm. Eisbären und Braunbären sind immer noch eng miteinander verwandt. Wenn sie sich untereinander Paaren entsteht fruchtbarer Nachwuchs.

  • Lebensraum und Verbreitung

    A. Verbreitung

    1. Eisbären werden in der zirkumpolaren Arktis gefunden.
    2. Eisbären oder ihre Spuren sind fast soweit nördlich wie der Nordpol entdeckt worden; jedoch glauben Wissenschaftler, dass nur wenige Bären öfters Bereiche nördlich des 82. Breitengrades besuchen. Der nördliche Arktische Ozean bietet nur wenig Nahrung für sie.
    3. Die südliche Grenze der Eisbären wird durch die Menge des im Winter entstandenen Meereises begrenzt. Eisbären bevorzugen es sich auf Meereis fortzubewegen.
      a. Im Süden sind die Eisbären jährliche Besucher der Inseln Sankt-Lorenz und Spitzbergen, sowie auf dem südlichen Teil der Halbinsel Labrador.
      b. In eisstarken Jahren sind Eisbären weiter südlich als die Pribilof Inseln, die Kamtschatka Halbinsel, Neufundland und Island vorgedrungen.
      c. Die südlich lebenden Eisbären verbringen das ganze Jahr in der James Bay, Kanada (Bay = Bucht).
    4. Die Mehrheit der Eisbären wird bei nahen Landmassen um den Rand des Arktischen Bassins gefunden.
    5. Wissenschaftler glauben, dass es 15 verhältnismässig getrennte Unterbevölkerungen (Wiig, 1993-94) der Eisbären gibt. Eine Unterbevölkerung ist eine Gruppe von Eisbären, mit einem unabhängigen Lebensraum der aber von anderen Eisbären überlappt wird. Zum Beispiel leben zwei Unterbevölkerungsgruppen im Bereich von James Bay und Hudson Bay, die einen in der westlichen Hudson Bay und die anderen im nordwestlichen Teil Ontarios und der James Bay (Stirling, 1988).

    B. Lebensraum

    1. Eisbären besiedeln arktisches Meereis, Wasser, Inseln und kontinentale Küstenlinien.
    2. Eisbären bevorzugen als Lebensraum Meereis mit Rinnsalen, nahe bei kontinentalen Küstenlinien oder Inseln (Stirling, 1993).
      a. Rinnsale sind Wasserkanäle oder -sprünge im Eis, welche für nur wenige Minuten bis zu einigen Monaten geöffnet (eisfrei) bleiben können. Dies hängt von den Wetterbedingungen und Wasserströmen ab.
      b. Eisbären jagen in diesen Rinnen Seehunde und benützen das Meereis als Plattform.
      c. Der “arktische Ring des Lebens” ist ein biologisch reichhaltiges System an Rinnsalen und PolynjasEr verläuft parallel zur Arktischen Bassinküstenlinie.
      (1) Polynjas sind die Bereiche des Wassers, umgeben von Eis, die während des Jahres wegen der Winde, des Auftriebs (Aufstieg von Wasser) und der Gezeitenströme geöffnet bleiben.
      (2) Polynjas sind wichtige Bereiche für das Aufziehen der Jungen und für die Nahrung für überwinternde oder umherziehende Meeressäugetiere und Vögel.
    3. Einige Eisbären verbringen einen Teil des Jahres an Land.
      a. Eisbären in den wärmeren Klimazonen können an Land stranden. Im Sommer schmilzt das Meereis entlang den Küstenlinien, und Packeis (sich hin- und herbewegendes Meereis oder Eisschollen, welche keinen Landanschluss haben) bewegt sich nördlich.
      b. Die meisten schwangeren Weibchen verbringen den Herbst und Winter an Land in den Mutterschaftsquartieren (Eis- und Schneehöhlen).
    4. Die Lufttemperaturen befinden sich im arktischen Durchschnitt zwischen -34°C (-29°F) im Winter und 0°C (32°F) im Sommer. Das kälteste Gebiet im Winter ist das nordöstliche Sibirien, in dem so extrem niedrige Temperaturen wie -69°C (-92°F) gemessen wurden. Die wärmsten Bereiche im Sommer sind Regionen im Landesinneren von Sibirien, Alaska und Kanada, in denen Temperaturen von 32°C (90°F) erreicht werden können.
    5. Die Ozeantemperaturen der Arktis sind im Sommer um die -1.5°C (29°F). Im Winter können die Ozeantemperaturen auf -2°C (28°F) abfallen. Ab diesem Punkt gefriert das Meerwasser.

    C. Wanderroute

    1. Eisbären wandern das ganze Jahr über in den einzelnen Aktionsräumen (Revieren).
      a. Die Grösse der Aktionsräume schwankt zwischen den Einzeltieren, abhängig vom Zugriff auf Nahrung, Gefährten und zu den Höhlen/Mutterschaftsquartieren (Stirling, 1988).
      b. Die Aktionsräume der Eisbären sind oftmals grösser, als die anderer Meeressäugetiere, weil sich die Vorkommnisse des Meereises von Jahreszeit zu Jahreszeit und von Jahr zu Jahr verändern.
      (1) Kleine Aktionsräume können 50’000 bis 60’000 Quadratkilometer (19’305 bis 23’166 Quadratmeilen) gross sein. Diese findet man nahe dem Kanadisch-arktischer Archipel (Inselgruppe).
      (2) Grosse Aktionsräume können über 350’000 Quadratkilometer (135’135 Quadratmeilen) gross sein. Man findet sie in dem Beringmeer oder dem Tschuktschensee.
      c. Eisbären markieren weder ihre Reviere, noch verteidigen sie sie.
    2. Eisbären zeigen “Saisontreue”: sie bleiben in der gleichen Jahreszeit im gleichen Gebiet (Stirling, 1988).
    3. Eisbären sind in der Lage 30 Kilometer (19 Meilen) oder mehr pro Tag, für mehrere Tage, zurückzulegen (Stirling, 1988). Ein Eisbär legte 80 Kilometer (50 Meilen) in 24 Stunden zurück (Sage, 1986). Ein anderer Eisbär wanderte 1’119 Kilometer (695 Meilen) in einem Jahr (Macdonald, 1987).

    D. Population

    1. Die weltweite Eisbärenpopulation wird auf 21’000 bis 28’000 Tiere geschätzt (Wiig, 1993/94).
    2. Infolge der Regierungsauflagen bezüglich der Jagd, hat die Anzahl der Eisbären stark zugenommen. 1968 schätzte man noch um die 10’000 Tiere (Stirling, 1988).
    3. Das Verhältnis der männlichen und weiblichen Tiere ist ungefähr eins zu eins.

  • Körperliche Eigenschaften

    A. Grösse

    1. Eisbären sind die grössten an Land lebenden, fleischfressenden Tiere.
    2. Männliche Eisbären (Eber) sind zwei bis dreimal grösser als die weiblichen Eisbären (Sau). Eber wiegen ungefähr 350 bis 650 Kilogramm (772-1.433 Pfund) und sind zwischen 2,5 bis 3 Meter (8,2-9,8 Fuss) gross (Stirling, 1988).
    3. Säue wiegen ungefähr 150 bis 250 Kilogramm (331-551 Pfund) und sind ungefähr 2 bis 2,5 Meter (6,6-8,2 Fuss) gross. Schwangere Säue können bis zu 500 Kilogramm (1.102 Pfund) wiegen (Stirling, 1988).
    4. Der grösste Eisbär, der bislang aufgezeichnet wurde, war ein Eber, der 1’002 Kilogramm wog (2.209 Pfund.) und 3,7 Meter (12 Fuss) gross war (Domico, 1988).

    B. Körperform

    Verglichen mit anderen Bären, haben Eisbären einen länglicheren Körper und einen längeren, schlanken Nacken.

    C. Färbung

    Das Fell kann von reinem Weiss, zu sahnigem Gelb, bis zu hellem Braun schwanken. Je nach Jahreszeit und Lichteinfall.

    D. Gliedmassen

    1. Die hinteren Beine sind länger als die Vorderen. Dies bewirkt einen grossen, muskulösen Hintern, welcher höher ist, als es die Schultern sind.
    2. Die Beine der Eisbären sind gross und stämmig.
    3. Die Füsse sind Pfoten mit fünf Zehen.
      a. Eisbären haben im Vergleich zur Körpergrösse sehr grosse Pfoten, welche einen Durchmesser von 30 Zentimeter (12 Zoll) erreichen können. Die grossen Pfoten des Eisbären fungieren als Schneeschuhe, und verteilen das Gewicht des Bären gleichmässiger, während er sich über Eis und Schnee bewegt.
      b. Die Vorderpfoten sind rund, die Hinterpfoten länglich.
      c. Jede Zehe hat eine starke, gebogene, nicht einziehbare Kralle. Die Krallen werden für das Greifen der Beute und für die Traktion beim Laufen oder Klettern auf Eis benutzt.
      d. Die Sohle des Fusses hat starke, schwarze “Fussballen”, die mit kleinen, weichen Papillen (Hautunebenheiten) bedeckt sind. Die Papillen bewirken eine Reibung zwischen Fuss und Eis, und verhindern so ein Abrutschen. Zwischen den Zehen und den Fussballen wachsen lange Haare, welche zusätzlich helfen ein Abrutschen zu verhindern.

    E. Kopf

    1. Der Kopf eines Eisbären ist länglich und mit der Körpergrösse verglichen verhältnismässig klein. Die Schnauze ist langgezogen mit einer “römischen Nase” (etwas gebogen).
    2. Die Nase ist breit und schwarz.
    3. Zähne.
      a. Eisbären haben 42 Zähne, welche sie für die Nahrungsaufnahme und bei aggressivem Gebärden benutzen.
      b. Eisbären benutzen ihre Schneidezähne um Speck (Walspeck, Fischtran) und Fleischstücke zu lösen.
      c. Die Eckzähne greifen die Beute und reissen schwere Wunden in deren Haut.
      d. Die gezackten Premolaren und Molaren zerreissen und kauen die Beute.
      e. Eisbären verschlingen den grössten Teil der Nahrung in grossen Klumpen, anstelle sie zu kauen.
    4. Die Augen eines Eisbären sind Dunkelbraun, stehen verhältnismässig nahe zusammen und sind nach vorne gerichtet.
    5. Die Ohren sind klein und rundlich und liegen unter Wasser flach am Kopf an.

    F. Schwanz

    Der Schwanz ist eher kurz; er misst ungefähr 7 bis 12 Zentimeter (2,8 – 4,7 Zoll).

    G. Haare

    1. Eisbären sind vollständig mit Fell bedeckt, ausser an der Nase und an den Fussballen, welche schwarz sind.
    2. Der Pelz eines Eisbären ist ungefähr 2,5 bis 5 Zentimeter (1,2 Zoll) dick. Eine dichte, wollige, isolierende Schicht, sogenanntes Unterhaar, wird von einer verhältnismässig dünnen, steifen, glänzenden Schicht klarer Schutzhaare bedeckt.
    3. Das Fell eines Eisbären ist Öl- und Wasserabweisend. Die Haare verknoten sich nicht, wenn sie nass sind. Das ermöglicht dem Eisbären sich leicht von Wasser oder Eis, welches sich nach dem Schwimmen bilden kann, freizuschütteln. Eis kann sich bilden, wenn das nasse Fell Lufttemperaturen am oder unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt ist.
    4. Die Haare reflektieren das Licht und geben so einem Eisbären seine weisse Färbung. Durch die Oxidation der Sonne oder auch durch Verschmutzung, kann das Fell gelb oder braun aussehen.
    5. Eisbären haaren einmal pro Jahr vollständig (abwerfen und ersetzen des Felles), im Mai oder im Juni. Der Fellwechsel kann einige Wochen dauern.

    H. Haut

    Die Haut eines Eisbären ist schwarz.

  • Sinne

    A. Hörfähigkeit

    Die Hörfähigkeit des Eisbären ist vermutlich so sensibel wie die Menschliche. Menschen können Töne wahrnehmen, deren Frequenzen zwischen 0,02 kHz und 20 kHz liegen.

    B. Sehvermögen

    Das Sehvermögen des Eisbären scheint dem der Menschen ähnlich zu sein. Eisbären besitzen eine schützende Membrane über ihren Augen, die hilft die Augen vor UV-Licht abzuschirmen.

    C. Tastsinn

    Über den Tastsinn der Eisbären ist wenig bekannt; es wurde jedoch beobachtet, dass Eisbären Objekte mit der Nase, der Zunge und den Klauen vorsichtig bewegen oder berühren.

    D. Geschmackssinn

    Eisbären bevorzugen bestimmte Nahrungsmittel. Forscher wissen jedoch nicht, wie wichtig die Bedeutung des Geschmacks ist, oder wie wichtig er in der Nahrungsmittelpräferenz ist.

    E. Geruchssinn

    Der Geruchssinn des Eisbären ist sehr ausgeprägt und das wichtigste Hilfsmittel für das Aufspüren von Beute an Land. Ein Eisbär kann einen Seehund mehr als 32 Kilometer (20 Meilen) entfernt riechen (Domico, 1988).

  • Anpassungen an eine Wasserumgebung

    A. Schwimmen

    1. Eisbären sind starke Schwimmer; sie überqueren, ohne zu zögern, Buchten oder breite Flüsse. Sie können einige Stunden am Stück, über weite Distanzen, schwimmen. Es wurden schon Fälle dokumentiert, in denen ein Eisbär über 100 Kilometer am Stück schwamm (62 Meilen) (Stirling, 1988).
    2. Die vorderen Pfoten eines Eisbären treiben ihn durch “Hunde-Paddel-Stil” voran. Die hinteren Füsse und Beine werden gerade gehalten und als Steuer verwendet.
    3. Eine starke Schicht Tran (Fett), bis 11 Zentimeter (4,3 Zoll) dick, hält die Eisbären beim Schwimmen im kalten Wasser warm (Stirling, 1988).
    4. Eisbären können eine Schwimmgeschwindigkeit von 10 Stundenkilometern (6,2 Meilen pro Stunde) erreichen (Stirling, 1988).
    5. Durch schütteln befreit der Eisbär sein Fell leicht von Wasser und von jeglichem Eis, das sich bilden kann, nachdem er geschwommen ist.
    6. Die Nasenlöcher eines Eisbären schliessen sich, wenn er sich unter Wasser befindet.

    B. Tauchen

    1. Eisbären tauchen nicht tief, wenn sie sich an Beutetiere anpirschen, Eisschollen steuern oder nach Seetang suchen.
    2. Normalerweise schwimmen Eisbären unter Wasser in einer Tiefe von ungefähr 3 bis 4,5 Metern (9,8-14,8 Fuss). Eisbären können bis zu 2 Minuten (Domico, 1988) unter Wasser bleiben.
    3. Man weiss bislang nicht genau, wie tief Eisbären tauchen können. Forscher schätzen, dass Eisbären nicht tiefer als 6 Meter (20 Fuss) tauchen.

    C. Wärmeregulierung

    1. Die Körpertemperatur, welche normalerweise bei 37°C (98.6°F) liegt, wird durch eine dicke Schicht des Felles, der zähen Haut sowie einer Isolierschicht aus Tran beibehalten. Diese ausgezeichnete Isolierung hält einen Eisbären selbst bei Lufttemperaturen bis zu -37°C (-34°F) (Stirling, 1988) warm.
    2. Überhitzung
      a. Da Eisbären eine so gute Isolation haben neigen sie dazu zu überhitzen.
      b. Eisbären bewegen sich langsam und stehen häufig still, um eine Überhitzung zu vermeiden.
      c. Die überschüssige Hitze wird vom Körper durch Bereiche abgegeben, an denen entweder kein Fell vorhanden ist, oder wo Blutgefässe nahe an der Hautoberfläche liegen. Diese Bereiche schliessen die Schnauze, die Nase, die Ohren, die Fusssohlen, die Innenseiten der Schenkel und die Schultern mit ein.
      d. Oftmals schwimmen Eisbären auch, um sich an warmen Tagen abzukühlen oder nach strengen körperlichen Aktivitäten.

  • Verhalten

    A. Tägliche Aktivitäten

    1. Eisbären sind im ersten Drittel des Tages am aktivsten und im letzten Drittel am trägsten.
    2. In der kanadischen Arktis jagen erwachsene Eisbärenweibchen, welche Junge haben, über 19% ihrer Zeit, während des Frühlings, und über 38% ihrer Zeit während des Sommers. Männliche, erwachsene Eisbären jagen über 25% ihrer Zeit während des Frühlings und über 40% ihrer Zeit während des Sommers (Stirling, 1978).
    3. Wenn Eisbären nicht gerade jagen, verbringen sie ihre Zeit vor allem mit Ausruhen und Schlafen.
      a. An warmen Tagen strecken sich Eisbären gerne mal auf dem Boden oder Eis aus, manchmal sogar auf dem Rücken mit den Füssen in der Luft. Zum Ausruhen können sie sich auch vorübergehend mit Schnee bedecken oder in die Erde eingraben.
      b. An kalten Tagen rollen sich Eisbären zusammen und bedecken den Bereich der Schnauze. Während des Winters graben einige Eisbären temporäre Höhlen oder finden einen natürlichen Unterstand, um sich warm zu halten. Sie nützen diese Unterstände einige Monate hintereinander.

    B. Gehen und Rennen

    1. Wie Menschen, gehen Eisbären auf den Fusssohlen. Sie berühren den Grund zuerst mit den Fersen. Wie andere Bären, können sie für kurze Zeit und Distanzen auf den Hinterbeinen stehen und aufrecht gehen.
    2. Im Allgemeinen haben Eisbären einen gleichmässigen, schwerfälligen Gang. Die vorderen Pfoten schwingen bei jedem Schritt hin und her und sie treten nur kurz auf. Der Kopf schwingt leicht von der einen zur anderen Seite. Eisbären gehen in einem “Vier-Takt” Muster: zuerst berührt der rechte Vorderfuss den Boden, dann der linke Hinterfuss, dann der linke Vorderfuss und zuletzt, der rechte Hinterfuss.
    3. Durch ihren umfangreichen Körperbau und den schwingenden Gang, müssen Eisbären doppelt so viel Energie aufwenden, als die meisten anderen Säugetiere, um sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit fortzubewegen (Stirling, 1988).
    4. Die durchschnittliche Fortbewegungsgeschwindigkeit eines Eisbären beträgt 5.5 Stundenkilometer (3,4 Meilen pro Stunde) (Stirling, 1988).
    5. Wenn Eisbären verfolgt werden oder auf Beutejagd sind, können sie über kurze Distanzen eine Geschwindigkeit von bis zu 40 Stundenkilometern (25 Meilen pro Stunde) (Domico, 1988) erreichen.

    C. Sozialstruktur

    1. Eisbären sind im allgemeinen Einzelgänger. Normalerweise existieren nur zwei verschiedene Arten des Zusammenlebens:
      (1) erwachsene Weibchen mit ihren Jungen und
      (2) Paare, die sich für die Paarung zusammenschliessen.
    2. Eisbären Ansammlungen
      a. Es gibt Ansammlungen von Eisbären, um an grossen Walkadavern zu fressen, sowie bei Abfalldeponien.
      b. In einigen südlichen Regionen wie der Hudson Bay, verbringen die Eisbären, während der eisfreien Sommer- und Herbstmonate einige Zeit auf Land.
    3. Hin und wieder wandern und fressen männliche erwachsene und heranwachsende Tiere (im Alter von 30 Monaten bis zu fünf oder sechs Jahren) für kurze Zeitabschnitte zusammen.

    D. Sozialverhalten

    1. Die beständigste soziale Interaktion findet zwischen Müttern und ihren Jungen statt. Eisbärenmütter sind aufmerksam, berühren ihre Jungen häufig und pflegen deren Fell.
    2. Eisbären, welche sich zur Paarung zusammengeschlossen haben, bleiben eine Woche oder mehr zusammen und paaren sich mehrmals.
    3. Aggressives Verhalten tritt zwischen männlichen Eisbären vor allem während der Paarungszeit auf, oder wenn einer versucht, die erbeutete Nahrung eines Artgenossen zu stehlen.
    4. Spielerische Kämpfe sind bei heranwachsenden Jungtieren und erwachsenen männlichen Eisbären beobachtet worden.
    5. Junge Eisbären verfolgen und greifen ihre Geschwister spielerisch an.

    E. Winterschlaf

    1. Winterschlaf bedeutet, den Winter in einem lethargischen oder schlafenden Zustand zu verbringen. Tiere, welche einen Winterschlaf halten, speichern ihr Körperfett dann, wenn reichlich Nahrung vorhanden ist. Wenn die Nahrung dann knapp wird, leben sie von ihrem gespeicherten Körperfett.
    2. Eisbären fallen nicht in einen tiefen Winterschlaf. Tiefer Winterschlaf trifft auf Tiere zu, deren Körpertemperaturen auf 5°C (41°F), während einer Periode von Tagen oder Wochen, abfällt. Ein tiefer Winterschlaf zeichnet sich auch durch ein Abfallen des Herzschlages aus, und durch ein langsames Aufwachen, wenn ein solches Tier gestört wird.
    3. Nur schwangere, weibliche Eisbären machen einen Winterschlaft.
      a. Eisbären sind keine Tiefschläfer, erreichen aber einen Zustand von Lethargie. Obwohl überwinternde Weibchen tief schlafen, erwachen sie rasch und leicht.
      b. Der Herzschlag eines weiblichen Eisbären verlangsamt sich von 46 Schlägen pro Minute auf etwa auf 27 Schläge pro Minute (Stirling, 1988).
      c. Beim Winterschlaf kann die Körpertemperatur eines Weibchens leicht auf 35°C (95°F) abfallen. Sie kann aber auch bei normalen 37°C (98.6°F) bleiben. Anders, als bei den meisten anderen Winterschläfern, gebären Eisbären während dieser Zeit. Eine hohe Körpertemperatur ist erforderlich, um den Anforderungen der Schwangerschaft, Geburt und Aufzucht gerecht zu werden (Stirling, 1988).
    4. Forscher haben herausgefunden, dass nicht überwinternde Eisbären in Zeiten von Nahrungsmittelknappheit ihre Energiereserven effizient nutzen können, ähnlich wie Artgenossen die ein Winerschlaf machen (Stirling, 1988).

    F. Nachverfolgung (Tracking)

    1. Wissenschaftler verwenden Funkhalsbänder um Bewegungen der Eisbären nachzuverfolgen.
      a. Sobald ein Eisbär mit einem Funkhalsband ausgestattet ist, sendet dieses Signale zu einer empfangenden Station, via einem Satelliten. Die Wissenschaftler können diese Daten in ein Computerprogramm eingeben, welches den Pfad des Bären darstellt.
      b. Nur weibliche Eisbären können mit Funkhalsbändern versehen werden. Bei männlichen Exemplaren ist der Nacken dicker als der Kopf und die Halsbänder fallen einfach runter.
    2. Die Bewegungen der Eisbären können auch studiert werden, indem man ihren Spuren im Schnee folgt, dies geschieht normalerweise aus einem Flugzeug.
    3. Andere Verhaltensweisen werden aufgezeichnet, indem man die Eisbären direkt beobachtet oder Beweise für ihre Anwesenheit findet, wie zum Beispiel teilweise gefressene Seehunde.
    4. Die meisten Forschungen werden im Frühjahr oder Sommer durchgeführt, da die Wetterbedingungen zu diesen Zeiten für die Menschen vorteilhafter sind.

    G. Angriffe auf Menschen

    1. Menschen können auf Eisbären treffen, wo sich die Lebensräume der beiden Spezies überschneiden. Angriffe durch Eisbären treten häufig in Gebieten menschlicher Ansiedlungen, wie Jagdlagern, Wetterstationen und Ortschaften auf. Verglichen mit anderen Bären, sind Eisbären eher bereit, Menschen als Beute zu betrachten. Infolgedessen wird die angegriffene Person normalerweise getötet, es sei denn der Eisbär wird zuerst getötet.
    2. Meistens greifen junge Eisbären oder Weibchen mit Jungtieren an. Sie sind auch die Hauptaasfresser (unter den Eisbären) bei menschlichen Mülldeponien. Beide Gruppen neigen dazu dünner und hungriger zu sein als ihre Artgenossen; junge Tiere sind unerfahrene Jäger und die Weibchen müssen sich und ihre Jungen ernähren.

  • Ernährung und Essgewohnheiten

    A. Lebensmittelpräferenzen und Ressourcen

    1. Eisbären ernähren sich hauptsächlich von Ringel- und Bartrobben. Abhängig von ihrem Standort essen sie auch Sattel- und Mützenrobben und suchen nach Kadavern von Belugawalen, Walrössern, Narwalen und Grönlandwalen.
    2. Wenn sich die Gelegenheit bietet, erlegen Eisbären auch junge Walrösser und Belugawale.
    3. Wenn keine andere Nahrung zur Verfügung steht, fressen Eisbären Rentiere, kleine Nagetiere, Seevögel, Enten, Fische, Eier, Pflanzen (einschliesslich Seetang), Beeren und menschlichen Abfall.

    B. Nahrungsmittelaufnahme

    1. Der Magen eines Eisbären kann mit ungefähr 15% bis 20% des Körpergewichts gefüllt werden. Er kann 84% des Proteins und 97% des Fettes welches er aufnimmt verarbeiten (Stirling, 1988).
    2. Eisbären benötigen im Durchschnitt 2 Kilogramm (4,4 Pfund) Fett pro Tag, um überleben zu können. Eine 55 Kilogramm (121 Pfund) schwere Ringelrobbe kann einen Eisbären für 8 Tage lang mit Energie versorgen (Stirling, 1988).

    C. Methoden zum Sammeln und Essen von Nahrung

    1. Lauerndes Jagen
      a. Die lauernde Jagd ist das ganze Jahr hindurch die gebräuchlichste Jagdmethode.
      b. Der Eisbär wartet bewegungslos neben einem Atemloch oder an einem Landvorsprung auf einen Seehund der zur Oberfläche kommt. Wenn ein Seehund auftaucht, beisst der Eisbär in dessen Kopf oder Oberkörper und schlägt ihn aufs Eis.
      c. Gewöhnlicherweise dauert das lauernde Jagen weniger als eine Stunde, jedoch können Eisbären sehr viel länger ausharren.
    2. Anpirschen an Land
      a. Das Anpirschen ist eine Jagdmethode, die im Sommer verwendet wird, wenn die Seehunde sich auf das Packeis begeben.
      b. Einmal gesichtet, wird der Seehund langsam und beständig vom Eisbären angepirscht. Aus 15 bis 30 Metern (50 Fuss) Abstand greift der Eisbär den Seehund an. Mit seinen Klauen oder Zähnen ergreift der Eisbär den Seehund, bevor dieser das Eis verlassen kann.
    3. Anpirschen im Wasser
      a. Die Jagd aus dem Wasser, wird auch im Sommer angewandt, wenn die Seehunde sich auf das Packeis begeben.
      b. Der Eisbär schwimmt in Richtung eines Seehundes. Sobald er den Eisrand erreicht hat, taucht er schnell aus dem Wasser auf und ergreift den Seehund mit seinen Klauen oder Zähnen.
    4. Anpirschen an Geburtsstätten
      a. Das Anschleichen an die Geburtsstätten der Seehunde ist eine Jagdmethode der Eisbären, von welcher sie vor allem im Frühjahr Gebrauch machen, wenn die Seehunde gebären.
      b. Die Geburtsstätten der Seehunde sind Höhlen unter Schneewehen, nahe bei einer Öffnung im Eis. Die Schneewehen befinden sich auf dauerhaftem Packeis, welches an Land angrenzt.
      c. Sobald ein Eisbär eine Geburtsstätte entdeckt hat, bringt er sich langsam und ruhig in der Nähe des Lagers in Position. Wenn ein Eisbär einen Seehund im Lager riecht oder hört, stellt er sich langsam auf seine Hinterbeine und lässt sich mit den Vorderpfoten voran durch die Decke des Lagers fallen.
      d. Um die harte Oberfläche der Decke zu durchbrechen, sind manchmal einige Versuche erforderlich, welche den Seehunden die Möglichkeit bietet ins Wasser zu entkommen.
      e. Diese Methode wird vor allem von weiblichen Eisbären mit Jungen, unter einem Jahr, verwendet.
      (1) Mütter und Jungtiere der Seehunde besitzen den fettreichsten Anteil, der für hungrige Eisbärenmütter und ihre heranwachsenden Eisbärenjungen benötigt wird.
      (2) Männliche Eisbären, welche manchmal junge Eisbären angreifen, jagen normalerweise nicht in den Geburtsquartieren der Seehunde.
      (3) Geburtsstätten befinden sich normalerweise auf Packeis, welches an Land angrenzt, damit die jungen Eisbären (die wenig schützendes Fett haben) nicht Wasser durchqueren müssen.
    5. Essen
      a. Sobald ein Seehund gefasst ist, beisst ihm der Eisbär mehrmals in den Kopf und in den Nacken, bevor er ihn einige Meter vom Wasser wegschleppt, um ihn aufzufressen.
      b. Die Haut und das Fett werden zuerst gegessen, danach das Fleisch.
      c. Eisbären machen häufig während des Fressens eine Pause, um sich zu waschen, sie nutzen dazu die Nähe des Wassers oder reiben sich im Schnee.
      d. Nicht immer essen Eisbären die ganze Beute. Der verbliebene Kadaver wird durch andere Bären, arktische Füchse und Möwen geplündert.

  • Fortpflanzung

    A. Sexuelle Reife

    1. Weibliche Eisbären erreichen die sexuelle Reife mit ungefähr 4 Jahren (Stirling, 1988).
    2. Männliche Eisbären erreichen die sexuelle Reife mit ungefähr 6 Jahren (Stirling, 1988).
    3. Die meisten männlichen Eisbären paaren sich nicht erfolgreich, bis sie 8 bis 10 Jahre und älter sind.

    B. Paarungsaktivitäten

    1. Die Paarung findet von April bis Mai auf dem Meereis statt.
    2. Während der Paarungszeit finden sich männliche und weibliche Eisbären, indem sie sich in den besten Seehundjagdgebieten versammeln.
    3. Männliche Eisbären folgen teilweise den Spuren der paarungsbereiten Weibchen über mehr als 100 Kilometer (62 Meilen). Wissenschaftler sind sich nicht sicher, was für Signale die Männchen benutzen um die paarungsbereiten Weibchen aufzuspüren.
    4. Die Konkurrenz um die Weibchen ist sehr gross. Weibliche Eisbären paaren sich ungefähr alle 3 Jahre einmal; folglich gibt es etwa drei erwachsene, männliche Tiere auf jedes paarungsbereite Weibchen.
    5. Vor der Paarung kann ein weiblicher Eisbär von einigen männlichen Eisbären begleitet werden. Die Männchen kämpfen heftig untereinander, bis das stärkste oder das grösste Tier die anderen erfolgreich wegjagen konnte.
      a. Wenn ein Eisbär einem anderen droht ihn anzugreifen, senkt er seinen Kopf, drückt die Ohren flach zurück und öffnet sein Maul mit einem zischenden Brüllen.
      b. Diese Kämpfe sind selten tödlich, aber verursachen abgebrochene Eckzähne und Narben an Kopf, Nacken und Schultern.
    6. Dominante, männliche Eisbären können sich während einer Saison erfolgreich mit verschiedenen Weibchen paaren.
    7. Sobald sie sich einmal vereint haben, können sie für eine Woche oder länger zusammenbleiben.
      a. Weibchen sind induzierte Ovulatoren, was bedeutet, dass der Akt der Paarung bewirkt, dass ein Weibchen ein Ei zur Befruchtung freigibt.
      b. Mehrere Tage Paarungsaktivitäten können erforderlich sein, um den Eisprung anzuregen und die Befruchtung des Eis zu garantieren.
    8. Eisbären können während ihres Lebens viele verschiedene Partner haben.

  • Geburt und Pflege der Jungen

    A. Schwangerschaft

    1. Eine Schwangerschaft dauert etwa 8 Monate.
    2. Die Schwangerschaft schliesst eine Periode von verzögerter Einpflanzung mit ein.
      a. Das befruchtete Ei teilt sich in eine hohle Kugel aus Zellen, welche eine Schicht dick ist (eine Blastozyste), dann stoppt es das Wachstum und bewegt sich ungefähr vier Monate lang frei in der Gebärmutter. Die Blastula pflanzt sich in der Gebärmutterwand ein und fährt dort fort, sich zu entwickeln.
      b. Die verzögerte Einpflanzung garantiert, dass das Junge während einer für das Tier günstigsten Zeit des Jahres geboren wird, und erlaubt dem Weibchen, in einer guten körperlichen Verfassung zu sein und ihre Energie für das Aufziehen ihrer neugeborenen Jungen zu verwenden.
      c. Die tatsächliche embryonale Entwicklung beträgt schätzungsweise vier Monate.

    B. “Höhlenbau” (Denning)

    1. Gleich nach der Paarung beginnen die Weibchen Fett anzulegen, als Vorbereitung für das Werfen der Jungen. Weibchen müssen für eine erfolgreiche Schwangerschaft mindestens 200 Kilogramm (441 Pfund) zunehmen (Stirling, 1988).
    2. Einige Weibchen begeben sich schon anfangs August in die Mutterschaftsquartiere, aber die Meisten suchen die Höhlen Mitte bis Ende Oktober auf. Diese Höhlen schützen die neugeborenen Jungen vor den extremen Temperaturen im Winter.
    3. Normalerweise graben die Weibchen ihre Höhlen in südlich gerichtete Schneewehen. Einige graben Höhlen aus Erde, welche später durch Schnee bedeckt werden.
    4. Die meisten dieser Höhlen befinden sich an Land, innerhalb von 16 Kilometern (10 Meilen) von der Küste entfernt. In gewissen Gebieten befinden sich die Höhlen mehr als 100 Kilometer (62 Meile) von der Küste entfernt. Einige Eisbären errichten die Höhlen auf dem Meereis (Harington, 1968).
    5. Die Höhenunterschiede, wo sich die Höhlen befinden, variieren von Meereis bis zu 548,6 Meter (1.800 Fuss) über Meer (Harington, 1968).
    6. Die meisten Höhlen bestehen aus einem einzelnen Raum der etwas erhöht ist, und einem kurzen Eingangstunnel. Die durchschnittliche Grösse des Raumes beträgt 2 Meter (6,6 Fuss) in der Länge, 1,5 Meter (4,9 Fuss) in der Breite und 1 Meter (3,3 Fuss) in der Höhe. Eisbären unterhalten ein Lüftungsloch in der Decke des Raumes, um über Frischluft zu verfügen (Stirling, 1988).
    7. Durch die Körperwärme und die Schneeisolierung ist die Höhle wärmer als die Aussenluft.

    C. Geburtssaison

    Eisbärenjunge werden von November bis Januar in einer Höhle geboren. Mutter und Jungtiere verlassen Ende März oder April ihre Höhle.

    D. Häufigkeit der Geburt

    1. Erwachsene Weibchen gebären einmal in drei Jahren. In einigen Populationen ereignet sich alle zwei Jahre eine Geburt.
    2. Die häufigste Wurfgrösse sind zwei Junge, gefolgt von Würfen von einem Jungtier. Würfe von drei Jungen sind weniger häufig als Zwillinge oder Einzeltiere und Würfe von vier Jungen sind sehr selten.

    E. Jungtiere bei der Geburt

    1. Bei der Geburt wiegen Eisbärenjunge ungefähr 454 bis 680 Gramm (16-24 Unzen) und sind etwa 30 Zentimeter (12 Zoll) lang. Männchen sind bei der Geburt etwas grösser als Weibchen.
    2. Eisbärenjunge werden klein und hilflos, mit geschlossenen Augen geboren.
    3. Das Fell ist bei der Geburt sehr fein und lässt das Junge haarlos aussehen.

    F. Pflege der Jungen

    1. Stillen
      a. Weibliche Eisbären besitzen vier Milchdrüsen. Die Mütter stillen ihre Jungen in einer sitzenden Position oder liegen auf der Seite oder dem Rücken.
      b. Während der ersten Wochen ihres Lebens säugen die Eisbärenjungen die meiste Zeit und bleiben nahe bei ihrer Mutter um sich warm zu halten.
      c. Die folgenden drei oder vier Monate säugen die Jungen bis zu 6-mal am Tag. Die Länge und Häufigkeit des Säugens verringert sich, wenn die Jungen älter werden.
      d. Eisbärenmütter säugen ihre Jungen etwa 30 Monate lang. Einige Junge säugen nur 18 Monate lang, bleiben aber mit ihren Müttern, für ein besseres Überleben, 30 Monate zusammen.
      e. Der durchschnittliche Fettgehalt von Eisbärenmilch beträgt 33%, das ist ähnlich, dem Milchfettgehalt anderer Meeressäugetiere (Stirling, 1988).
    2. Eisbärenmütter beschützen ihre Jungen extrem stark und riskieren sogar ihr eigenes Leben um sie zu verteidigen.

    G. Wachstum und Entwicklung der Jungtiere

    1. Die Jungen öffnen ihre Augen innerhalb des ersten Monats.
    2. Etwa während den ersten zwei Monaten beginnen sie innerhalb der Höhle zu gehen. Während dieser Zeit haben sie einen dicken, weisslichen Pelz und ihre Zähne kommen zum Vorschein.
    3. Bis zum Zeitpunkt im späten März oder April, an dem die Mütter mit ihren Jungen die Höhlen verlassen, wiegen die Jungen 10 bis 15 Kilogramm (22-33 Pfund).
    4. Mütter und Junge bleiben etwa 12 weitere Tage in der Nähe ihrer Höhlen, manchmal länger.
      a. Dies ermöglicht den Jungen sich an das kalte Wetter zu gewöhnen und hilft die Gehmuskeln zu entwickeln.
      b. Während dieser Zeit verbringen die Jungen noch über 85% ihrer Zeit in der Höhle und schlafen nachts darin.
    5. Wenn die Jungen bereit sind führt die Mutter sie zum Meereis. Die Reise ist langsam und beinhaltet häufige Rast- und Säugepausen. Manchmal trägt eine Mutter ihr Junges auf dem Rücken, um Gebiete mit tiefem Schnee oder Wasser zu durchqueren.
    6. Die Jungen beginnen feste Nahrung zu fressen, sobald ihre Mutter auf dem Meereis die erste Beute getötet hat (die Jungen sind dann etwa drei bis vier Monate alt).
    7. Die Jungen wachsen schnell, aufgrund der fettreichen Milch ihrer Mutter und des Trans der Seehunde. Nach 8 Monaten wiegen sie bereits über 45 Kilogramm (99 Pfund).
    8. Die Eisbärenjungen lernen zu jagen indem sie ihre Mutter beobachten. Die Jungen versuchen in ihrem ersten Lebensjahr zu jagen, was aber nicht sehr erfolgreich zu sein scheint, bis sie über ein Jahr alt sind. Sogar dann wenden sie nur etwa 4% ihrer Zeit für die Jagd auf. Wenn sie zwei Jahre alt sind wenden sie über 7% ihrer Zeit für die Jagd auf und können alle fünf oder sechs Tage einen Seehund erbeuten (Stirling, 1978).
    9. Wenn die Jungen ungefähr 30 Monate alt sind, ist ein weiblicher Eisbär wieder paarungsbereit. Zu dieser Zeit kann ein erwachsenes Männchen ihr folgen. Entweder die Mutter oder das Männchen jagt die Jungen weg.

  • Kommunikation

    A. Vokalisierungen

    1. Erwachsene Eisbären vokalisieren am meisten, wenn sie aufgeregt oder bedroht sind. Zu den Geräuschen gehören Zischen, Knurren, Zähneknirschen und sanftes Schnauben.
    2. Jungtiere vokalisieren häufiger und aus diversen Gründen. Die Klänge sind zischend, schreiend, wimmernd, schmatzend und kehlig grollend.
    3. Mütter warnen ihre Jungen mit einem Schnauben oder heulenden Laut.

    B. Andere Kommunikation

    1. Eisbären kommunizieren auch durch Sehen, Berühren und Riechen.
    2. Ein männlicher Eisbär initiiert Spielkämpfe, indem er sich einem anderen Männchen mit gesenktem Kopf, geschlossenem Mund und abgekehrten Augen nähert. Die Bären treten gewöhnlich in Kontakt, indem sie sich gegenseitig sanft um das Gesicht und den Hals berühren oder “knabbern”. Sie gehen dann auf ihre Hinterbeine und versuchen sich gegenseitig mit ihren Vorderpfoten umzustossen.
    3. Eine Eisbärenmutter kann ihre Jungen trösten, schützen oder bestrafen indem sie ihren Körper, ihre Schnauze oder ihre Pfoten benutzt.

  • Lebenserwartung und Todesursachen

    A. Lebenserwartung

    1. Eisbären können 20 bis 30 Jahre alt werden, aber nur ein kleiner Teil der Eisbären lebt länger als 15 bis 18 Jahre (Stirling, 1988).
    2. Der älteste bekannte Eisbär in der Arktis wurde 32 Jahre alt. Der älteste bekannte Eisbär in einem zoologischen Park lebte 41 Jahre (Stirling, 1988).

    B. Alterungsstudien

    In jedem Lebensjahr des Eisbären wächst eine dünne Schicht Zement an der Aussenseite jedes Zahnes. Das Alter kann abgeschätzt werden, indem eine dünne Zahnscheibe untersucht und die Schichten gezählt werden. Um das Alter eines lebenden Eisbären zu schätzen, können Forscher einen kleinen, vestibulären Prämolarenzahn extrahieren.

    1. Erwachsene Eisbären haben keine natürlichen Feinde. Männlich Tiere töten gelegentlich andere Männchen, welche um Partnerinnen kämpfen. Männliche Eisbären töten regelmässig Weibchen die ihre Jungtiere beschützen.
    2. Weniger als ein Jahr alte Jungtiere sind manchmal Beute für erwachsene, männliche Eisbären sowie andere Fleischfresser, wie Wölfe.
    3. Neugeborene Jungen können von unterernährten Müttern kannibalisiert werden.

    D. Menschliche Interaktion (Menschlicher Einfluss)

    1. Jagd
      a. Eisbären werden seit Tausenden von Jahren gejagt.
      (1) Beweise für menschliche Eisbärenjagd wurden in 2.500 bis 3.000 Jahre alten Ruinen gefunden. Arktische Völker haben Eisbären traditionell für Nahrung, Kleidung, Bettwäsche und religiöse Zwecke gejagt.
      (2) Die kommerzielle Jagd auf Eisbären begann bereits im 16. Jahrhundert und blühte im 18. Jahrhundert.
      (3) Die Tötungen nahmen in den 1950er und 1960er Jahren erheblich zu, als Jäger begannen Schneemobile, Boote und Flugzeuge zu benutzen um Eisbären zu jagen. Die Besorgnis der Öffentlichkeit über diese Jagdmethoden führte 1973 zu einem internationalen Abkommen, das den Einsatz von Flugzeugen oder grossen, motorisierten Booten für die Eisbärenjagd untersagte.
      b. Die Jagd ist die grösste Einzelursache für die Eisbärensterblichkeit.
      (1) Heute werden Eisbären von der einheimischen arktischen Bevölkerung hauptsächlich für Nahrung, Kleidung, Handarbeiten und den Verkauf von Häuten/Fellen gejagt. Eisbären werden auch zum Schutze von Menschen oder Eigentum getötet.
      (2) Die Jagd ist in Kanada, in Grönland und in den Vereinigten Staaten staatlich reguliert. Die Jagd ist derzeit in Norwegen und in Russland verboten.
    2. Umweltgefahren
      a. Ölverschmutzungen von Bohrinseln oder Tankern gefährden möglicherweise die Eisbären.
      (1) Das Fell eines Eisbären verliert seine isolierenden Eigenschaften, wenn es mit Öl bedeckt ist.
      (2) Ölverschmutzungen könnten die Nahrungsquellen von Eisbären verringern oder kontaminieren.
      b. Das Vorhandensein von giftigen Chemikalien in Eisbären kann langfristige Auswirkungen auf ihre Gesundheit und Lebenserwartung haben.
      (1) Giftige Chemikalien aus weltweiten industriellen Aktivitäten werden durch Luft, Flüsse und Ozeane in die Arktis transportiert.
      (2) Arktische Tiere die höher in der Nahrungskette stehen, konzentrieren grössere Mengen toxischer Chemikalien in ihrem Gewebe, als die unter ihnen Liegenden. Eisbären, an der Spitze der Nahrungskette, entwickeln die höchsten Konzentrationen von Allen.
      (3) Von Menschen hergestellte giftige Chemikalien wie polychlorierte Biphenyle (PCB), Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) und Chlordane kommen in der Arktis vor. Diese Chemikalien wurden in den Geweben von Eisbären in signifikant hohen Konzentrationen gefunden.
      (4) Die Wissenschaftler überwachen weiterhin die Konzentrationen toxischer Chemikalien in Eisbären, um ihre langfristigen Auswirkungen zu bestimmen.
      c. Radionuklide, die aus der Atommülldeponie in der russischen Arktis stammen, könnten schädliche Auswirkungen auf Eisbären und das arktische Ökosystem als Ganzes haben.

    E. Verhungern

    1. Verhungern ist die grösste Bedrohung für junge Eisbären. Junge Eisbären sind unerfahrene Jäger und werden oft von grösseren Erwachsenen gejagt.
    2. Ältere, schwächere Bären sind auch anfällig um zu Verhungern.

    F. Krankheit und Parasitismus

    Wie bei jeder Tierpopulation können eine Vielzahl von Krankheiten und Parasiten für Eisbärenkrankheiten verantwortlich sein. Eisbären sind besonders anfällig für den parasitischen Wurm Trichinella, mit dem sie sich anstecken, weil sie sich von infizierten Robben ernähren. Trichinella Larven nisten sich in verschiedenen Teilen des Körpers des Eisbären, in der Regel Muskelgewebe, ein. Wenn sich genügend Larven in einem Bereich ansiedeln, wie zum Beispiel dem Herzen, wird das Gewebe stark geschädigt. Das kann den Tod zur Folge haben.

  • Erhaltung

    A. Erster internationaler wissenschaftlicher Kongress zum Thema Eisbären, 1965

    Die wachsende Besorgnis der Öffentlichkeit über die Eisbärenjagd und andere menschliche Aktivitäten in der Arktis, wie die Ölförderung, führte 1965 zum ersten internationalen wissenschaftlichen Kongress. Anwesend waren Vertreter aller fünf Eisbärenländer: Kanada, Grönland (Gebiet von Dänemark), Norwegen, die Vereinigten Staaten und die ehemalige Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. Das Treffen bildete die Bühne für weitere internationale Konferenzen und Forschungsanstrengungen, die schliesslich zu einer internationalen Vereinbarung zum Schutz von Eisbären führte.

    B. Das internationale Übereinkommen zur Erhaltung der Eisbären und ihres Lebensraums, 1973

    1. Die Vereinbarung besagt, dass die fünf Eisbären Nationen (Kanada, Grönland, Norwegen, die Vereinigten Staaten und die ehemalige UdSSR (Sowjetunion)) den Lebensraum der Eisbären schützen sollen, insbesondere für die Überwinterung/Gebärhöhlen, die Nahrungsgebiete und die Wanderrouten; Verbot der Bärenjagd von Flugzeugen und grossen motorisierten Booten aus; Durchführung und koordinierte Bemühungen von Forschungen; und Austausch der  Forschungsergebnisse und -Daten.
    2. Das Abkommen erlaubt das Töten von Eisbären zu wissenschaftlichen Zwecken, zur Verhinderung von ernsthaften Störungen bei der Bewirtschaftung anderer Ressourcen, für Einheimische die mit traditionellen Methoden jagen und traditionelle Rechte ausüben und für den Schutz des eigenen Leben und von Eigentum.
    3. Jede Nation hat freiwillig seine eigenen Regelungen etabliert und Konservierungspraktiken festgelegt, unter Verwendung des von der internationalen Gemeinschaft als Ganzes erworbenen Wissens.

    C. United States Marine Mammal Protection Act, 1972 (Meeressäugetier-Schutzgesetz der Vereinigten Staaten)

    1. Eisbären sind geschützt unter dem U.S. Marine Mammal Protection Act (MMPA).
    2. Das Hauptziel des MMPA ist es, die Gesundheit und Stabilität des Meeresökosystems zu erhalten und eine optimale nachhaltige Population von Meeressäugetieren zu erhalten.
    3. Das MMPA verbietet Meeressäugetiere zu fangen und zu importieren, es sei denn eine Genehmigung ist für das öffentliche Ausstellen (Zoo), zum Lebensunterhalt Einheimischer, für die wissenschaftlichen Forschung oder die Aufrechterhaltung einer bedrohten Art erteilt worden. MMPA-Überarbeitungen im Jahr 1994 ermöglichen es US-Bürgern, Eisbären-“Trophäen” zu importieren, die in kanadischen Jagden erworben wurden. Eisbären in Alaska dürfen nur von Ureinwohnern Alaskas gejagt werden.

    D. Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora

    1975 wurden die Eisbären im Anhang II des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) aufgenommen. Anhang II umfasst Arten, die als bedroht gelten oder bei mangelnder Regulierung des Handels gefährdet sein könnten. Der internationale Handel mit Eisbären oder ihren Teilen ist erlaubt, wenn die Regierung des Ausfuhrlandes entsprechende Dokumente herausgegeben hat.

    E. International Union for the Conservation of Nature and Natural Resources/World Conservation Union

    1. Die IUCN / World Conservation Union ist eine weltweite Naturschutzorganisation. Diese Organisation verbindet Regierungsbehörden, Nichtregierungsorganisationen und unabhängige Staaten, um einen weltweiten Ansatz zu finden für den Naturschutz zu fördern.
    2. Die Eisbären-Spezialistengruppe arbeitet unter der Leitung der Artenschutzkommission der IUCN / World Conservation Union. Diese Gruppe hilft, die Management- und Forschungsanstrengungen der fünf Eisbären-Nationen (Kanada, Grönland, Norwegen, die Vereinigten Staaten und Russland) zu koordinieren und zu identifizieren.
    3. Die IUCN / World Conservation Union kategorisiert Tierarten, von denen sie das Gefühl hat, dass sie bedroht sind. Der Eisbär wird von der IUCN / World Conservation Union als gefährdet eingestuft. Dies bedeutet, dass die Art wahrscheinlich in die gefährdete Kategorie übergeht, wenn die negativen Faktoren, die die Population betreffen, in ihrem derzeitigen Tempo fortbestehen.

    F. Zoologische Parks

    1. Die Anwesenheit von Eisbären in Zoologischen Gärten bietet der Öffentlichkeit die Möglichkeit, etwas über diese Tiere zu erfahren und wie menschliche Aktivitäten ihr Überleben beeinflussen können.
    2. In der geschützten Umgebung eines zoologischen Parks können Wissenschaftler Aspekte der Eisbär-Biologie untersuchen, die in der Wildnis schwer zu untersuchen sind. Zu den Forschungsgebieten gehören die Reproduktion von Eisbären, die Geburt und Pflege von Jungen, Physiologie und Kommunikation.

  • Referenzen und Bibliographie / Bücher

    Fachbücher

    • tbd

    Bücher für Junge

    • tbd

    Englisch

    Referenzen und Bibliographie (References and Bibliography)

    • Derocher, A.E. and I. Stirling. “Observations of aggregating behaviour in adult male polar bears (Ursus maritimus).” Canadian Journal of Zoology 68, 1990, pp. 1390-1394
    • Dalziel, Ian W.D. “Arctic.” The World Book Encyclopedia. Chicago: World Book, Inc., 1994
    • Domico, Terry. Bears of the World. New York: Facts On File, 1988
    • Harington, Richard C. Denning Habits of the Polar Bear (Ursus maritimus Phipps). Ottawa: Canadian Wildlife Service Report Series Number 5, 1968
    • Lyman, C. P., et al. “Hibernation and Torpor in Mammals and Birds.” New York: Academic Press, 1982
    • Macdonald, David W., ed. “Encyclopedia of Mammals”. New York: Facts on File Publications, Inc., 1987
    • Nowak, Ronald M., ed. Walker’s Mammals of the World. 5th edition. Volume 2. Baltimore: The Johns Hopkins University Press, 1991
    • Parker, Sybil P., ed. Grzimek’s Encyclopedia of Mammals. Volume 3. New York: McGraw Hill Publishing Company, 1990
    • Sage, Bryan. The Arctic and its Wildlife. New York: Facts On File Publications, Inc., 1986
    • Stirling, Ian, and P.B. Latour. “Comparative hunting abilities of polar bear cubs of different ages.” Canadian Journal of Zoology 56, 1978, pp. 1768-1772
    • Stirling, Ian. Polar Bears. Ann Arbor: The University of Michigan Press, 1988
    • Stirling Ian, et al. “Habitat preferences of polar bears in the western Canadian Arctic in late winter and spring.” Polar Record 29 (168), 1993, pp. 13-24
    • Thurman, Harold V. “Arctic Ocean.”he World Book Encyclopedia. Chicago: World Book, Inc., 1994
    • Wiig, Oystein. “Polar Bear Specialist Group.” Species 21-22, December 1993-June 1994, pp. 83-84

    Bücher für Junge (Books for Young Readers)

    • Biel, Timothy Levi. Zoobooks 2. Polar Bears. Wildlife Education, Ltd., 1985
    • DeBeer, Hans. Little Polar Bear. New York: North-South Books, 1987 (fiction)
    • Helgeland, Glenn, ed. Arctic Animals. Chicago: Encyclopaedia Britannica, Inc., 1979
    • Larson, Thor and Sybille Kalas. The Polar Bear Family Book. Saxonville, Massachusetts: Picture Book Studio, 1990
    • Matthews, Downs. Polar Bear Cubs. New York: Simon and Schuster Inc., 1989
    • Pfeffer, Pierre. Bears, Big and Little. Ossinging, New York: Young Discovery Library, Malboro Books, 1989
    • Rosenthal, Mark. Bears. Chicago: Childrens Press, 1983
    • Stirling, Ian. Bears. San Francisco: Sierra Club Books for Children, 1992

  • Index

    Aktionsraum (Revier)
    Angriff auf Menschen
    Augen

    Bevölkerung
    Höhle

    Erhaltung
    Ernährung

    Färbung
    Fettschicht, Eisbär
    Fossile Aufzeichnungen
    Füsse

    Geburt
    Geruch
    Grösse

    Haar
    Haaren
    Haut
    Hibernation
    Hörfähigkeit

    Junge Eisbären

    Keimruhe
    Klassifikation, wissenschaftlich
    Kommunikation
    Kopf
    Körpertemperatur
    Krallen
    Krankheiten

    Lebensraum

    Meeressäugetier Schutz Gesetz

    Nahrung und Fütterung
    Nasenlöcher

    Ohren

    Parasiten
    Fell
    Puls

    Raubtier

    Schwimmen
    Sozialstruktur
    Spuren
    Stillen

    Taktil
    Tauchen
    Tierlethargie

    Verbreitung
    Verhalten
    Verhungern
    Vokalisierungen

    Wanderung
    Wärmeregulierung
    Menschlicher Einfluss

    Zähne
    Zoologische Parks
    Fortpflanzung

    Führen
    Lebenserwartung

  • Links

    Eisbären auf WikiPedia

    Eisbären auf WWF

    Englische Seiten

 

www.polarbear.ch

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